Gbel Delphi200

... Da ist mit der typisch langen griechischen Nase unter dem Haarkranz die Protagonistin Sophia des fünften Jahrhunderts vor Christus, die unter den Fittichen der Verkünderin Pythia zunehmend Einblick in das Ränkespiel der Priesterclique gewinnt. Was die geradlinige junge Frau alsbald in Lebensgefahr bringt.
Und da ist ihr vis-à-vis, die stupsnasige Psychologiestudentin von heute. Diese Lucia erbt völlig unerwartet ein mit merkwürdigen Symbolen verziertes Bündel alter, nur mühsam zu entziffernder Manuskripte in verschiedenen Sprachen. Was Lucia wiederum an die so merkwürdige dritte Hauptfigur des Romans, die italienische Malerin Maya, binden wird... - Ebba Hagenberg-Miliu im General-Anzeiger Bonn

Gesamter Text der Rezension

 

Gabriele Göbel, die den Leser auf zahlreichen historischen und mythologischen Schauplätzen und durch mehrere Zeitebenen hindurch mit einer Vielfalt menschlicher Schicksale, Sehnsüchte sowie seelischer Tiefen und Untiefen konfrontiert, ist nicht nur eine begnadete Erzählerin, sondern auch eine Meisterin des sprachlichen Ausdrucks, durch den sie die Lektüre dieses tiefgründigen und vielschichtigen Romans zu einem ästhetischen Genuss werden lässt. - Dr. Ulrike Jakumeit-Morgott

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